Podiumsdiskussion zum Thema  Preisdumping¿
im Roten Rathaus von Berlin
Deutsche Großmärkte: Verbraucherschutz
bedeutet faire Preise bei Lebensmitteln

Für eine Zukunft ohne ruinösen Preiswettbewerb und Lebensmittelskandale è Wie wirken die neuen Regelungen des verschärften Kartellrechts auf Erzeuger, Handel und Verbraucher?

Die Bundesregierung plant die Verschärfung des Verbotes des Lebensmittelverkaufs unter Einstandspreis. Vor diesem Hintergrund wird der Großmärkte-Verband GFI am 9. Februar 2007 von 19 bis 21 Uhr im Roten Rathaus von Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema  Preisdumping - Auswirkungen auf Erzeuger, Handel und Verbraucher¿ durchführen.

Die Veranstaltung findet anlässlich der internationalen Fachleitmesse Fruit Logistica 2007 statt. Die Begrüßung erfolgt durch Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Berlin.

Namhafte Vertreter aus den Bereichen Landwirtschaft, Großhandel, Einzelhandel Wissenschaft und Politik werden das Thema kontrovers diskutieren.

Aktuelle Informationen zum Podium und Ablauf der Veranstaltung sowie zur Anmeldung erhalten Sie bei: GFI - Gemeinschaft zur Förderung der Interessen der Deutschen Großmärkte e.V., Vorstand Herr Andreas Foidl , Geschäftsstelle Berlin, Beusselstraße 44 N-Q, 10553 Berlin, Telefon +49 (0) 30 398961-0, Fax -24, Mail podiumsdiskussion@grossmaerkte.org , Web www.grossmaerkte.org

Kontakt für Medienvertreter: Frank Willhausen, Telefon +49 (0)40 325287-30 oder +49 (0)170 5577514, Mail frank.willhausen@grossmaerkte.org

Hintergrund: Erfolgreicher Einfluss der Deutschen Großmärkte

Vertreten durch ihren Verband GFI unterstützen die Deutschen Großmärkte die Bundesregierung, Preisdumping verbraucher-, wirtschafts- und rechtspolitisch zu bekämpfen. In das laufende Gesetzgebungsverfahren zur Novellierung des Kartellrechts (GWB) wurde GFI als Fachverband aktiv eingebunden. Nahezu alle Vorschläge zur Verschärfung des Kartellrechts fanden Bestätigung und wurden im Gesetzesentwurf berücksichtigt.

 Der Schutz der kleineren Lebensmittelgeschäfte und der Wochenmarkthändler und damit des Wirtschaftsfaktors Mittelstand muss wieder gewährleistet sein. Dieser erleidet durch die Preisaktionen der großen Einzelhandelsketten häufig existenzgefährdende Wettbewerbsnachteile¿, erklärt GFI-Vorstand Andreas Foidl.  Wir beobachten seit langem mit Sorge die Verschlechterung des Angebotes für die Verbraucherinnen und Verbraucher im organisierten LEH.¿

Vielfalt und Qualität der Produkte sterben aus, da sich Niedrigpreise nur bei flachen Sortimenten mit standardisierten Massenprodukten durchsetzen lassen. Aktuelle Lebensmittelskandale zeigen deshalb einmal mehr die fatalen Folgen von Billigpreisstrategien.  Diese Spirale muss endlich gestoppt werden¿, mahnt Foidl.  Frische Lebensmittel sind Vertrauensprodukte. Sie werden aufgrund ihrer Wichtigkeit aber preislich missbraucht.

 Über GFI Deutsche Großmärkte

GFI Deutsche Großmärkte wurde im Jahre 2000 gegründet und ist der Verband der 18 bedeutendsten deutschen Großmärkte. Diese Frischezentren sind Garanten für abwechslungsreiche und qualitativ hochwertige Frischeprodukte, insbesondere Obst und Gemüse. Sie versorgen als zentrale urbane Handelsplattformen mit rund 2.600 mittelständischen Großhändlern, Importeuren und Erzeugern über 53.000 Kunden aus dem qualifizierten, ungebundenen Lebensmitteleinzelhandel - Fachgeschäfte für Obst und Gemüse und Wochenmärkte - sowie Großverbraucher und die gehobene Gastronomie mit Frischeprodukten aus der Region und der ganzen Welt. Der Warenumschlag beträgt jährlich rund 7,4 Millionen Tonnen im Wert von ca. 9,8 Milliarden Euro. So sichern die deutschen Großmärkte die Ernährungsqualität von über 100 Millionen Verbrauchern in Deutschland und den europäischen Nachbarländern.

Quelle: GFI Pressemitteilung vom 02.01.2007

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